Günstig und flexibel fahren Der Benzintank bleibt auf Wunsch erhalten, so dass Sie während der Fahrt über das Armaturenbrett zwischen beiden Antriebsarten hin- und herschalten können. Man spricht dann von einer bivalenten Ausführung. Die Kosten für die Umrüstung liegen je nach Betriebsart, verwendeter Technik und Modell etwa zwischen 2.500 und 4.500 Euro. Durch die niedrigen Kraftstoffpreise und den sparsamen Verbrauch lassen sie sich für Vielfahrer jedoch schnell amortisieren. Wir empfehlen Ihnen die Umrüstung für Ihr Auto nur von einem Fachbetrieb für Erdgaserweiterungen durchführen zu lassen. Beachten Sie bei der Einholung des Angebotes, dass Ihr Auto vom TÜV abgenommen wird. Die Kosten müssen teilweise gesondert entrichtet werden. Um Probleme mit der Erhaltung der Steuerbefreiung zu vermeiden, sollten sich Interessenten vor Vertragsabschluss bestätigen lassen, dass durch die Umrüstung die Steuerbefreiung erhalten bleibt. Nachrüstung in zertifizierten Fachwerkstätten mit Prüfsiegel Der Initiativkreis Erdgas als Kraftstoff e.V. (IEK) hat zusammen mit der DEKRA ein Prüf- und Zertifizierungsverfahren entwickelt, nach dem sich zukünftig Fachbetriebe ihre Qualitätsarbeit bei der Nachrüstung von Fahrzeugen auf Erdgasantrieb bescheinigen lassen können. Damit soll sichergestellt werden, dass nach erfolgter Nachrüstung dem Kunden ein zuverlässiges und kostensparendes Erdgasfahrzeug übergeben werden kann und auch Fragen der Haftung und Gewährleistung zufriedenstellend geregelt sind. Gassystem-Einbauprüfung (GSP) Nach dem Einbau von Nachrüstanlagen in Kraftfahrzeugen ist eine Gassystem-Einbauprüfung (GSP) erforderlich. Ist die Gesamtanlage nach der Prüfnorm ECE-R 115 genehmigt, reicht die GSP aus. Sind die einzelnen verbauten Teile nach ECE-R 67 genehmigt, ist seit April 2006 auch eine Einbauabnahme erforderlich. Die Funktion und Dichtigkeit der Gasanlage wird bei der Hauptuntersuchung (HU) regelmäßig überprüft. Darüber hinaus ist die GAP auch nach einer Reparatur oder einem Unfall Pflicht. |